Lungenfunktionsprüfung

Beurteilung des Funktionszustandes der Lungen und Atemwege. Anhand der ermittelten Werte und deren graphischer Darstellung können Rückschlüsse auf verschiedene Lungenerkrankungen getroffen werden und deren Verlauf – auch unter Therapie – beurteilt werden.

Kleine Lungenfunktion (Spirometrie / Spiro)

Messung des Lungen- und Atemvolumens. Wieviel Luft kann in welcher Zeit ein- und ausgeatmet werden.

Große Lungenfunktion (Bodyplethysmographie / Body)

Die Bodyplethysmographie ist im Vergleich zur Spirometrie das genauere Messverfahren. In der lungenfachärztlichen Praxis werden die beiden Methoden miteinander kombiniert. Durch die Erhebung zusätzlicher Lungenfunktionsparameter wie z. B. der Atemwegswiderstand, komplettes Lungenvolumen inklusive der Luft, die auch beim Ausatmen noch in der Lunge verbleibt (Residualvolumen, intrathorakales Gasvolumen) ist eine Unterscheidung zwischen obstruktiven und restriktiven Atemwegserkrankungen und deren Schweregradbestimmung möglich.

Die Untersuchung erfolgt im Sitzen in einer geschlossenen gläsernen, druckstabilen Kammer und ist ab dem 6. Lebensjahr möglich.

CO-Diffusionsmessung

Messung der Gaskonzentrationen in der Ausatemluft zur Beurteilung einer möglichen Störung der Sauerstoffaufnahme. Bei bestimmten Erkrankungen wie z. B. Lungenemphysem, interstitiellen Lungenerkrankungen oder Lungenfibrose kann der Gasaustausch im Sinne einer Verminderung gestört sein. Dadurch ist eine Früherkennung dieser Lungenerkrankungen möglich.